Die Sache mit dem Schnee
Innsbruck, 24. Jänner, 7 Uhr 30, Schneefall. Wow, welch Überraschung! Was normalerweise bei vielen Menschen für Freude sorgt, ist diesen Winter schon ein bisschen (oder ein bisschen mehr?) zur Gewohnheit geworden. Die Überraschung weicht der stillschweigenden Akzeptanz, gemischt mit dem Gefühl, dies alles heuer schon mehrmals erlebt zu haben. Jaja, das Murmeltier grüßt eben (fast) täglich. Man gelangt unweigerlich zu der Erkenntnis, dass Schnee heuer nichts beosnderes mehr ist. Manch einer dürfte sich insgeheim schon den Frühling herbeiwünschen, dabei haben wir doch erst Jänner! Oder sollte man besser sagen: schon Jänner! Eine Ansichtssache eben – je nachdem ob man den Winter mag oder nicht.
Gerade in der Stadt sorgt der Schnee (von dem es diesen Jänner übirgens soviel gab wie seit Jahrzehnten nicht mehr) für mindestens gleich viel Ärger wie Freude. Schneeschaufeln wird beinahe schon zum täglichen Frühsport, Räumfahrzeuge legen Extraschichten ein. Der Frühverkehr kommt mit der Situation auch nicht wirklich zu Recht, Busse fallen aus oder haben Verspätung, das Auto muss zuerst einaml als das eigene identifizert werden, bevor es ans ausgraben geht.
Und dann ist da doch auch die andere Seite: Seien wir mal ehrlich, die meisten von uns freuen sich dann doch über die weiße Pracht. Der Schritt aus der Wohnung raus vor die Tür, die kalte Luft spüren. Tanzende Flocken in der Luft, die den Lärm der Stadt schlucken und für eine fast unheimliche Ruhe sorgen. Der Schnee unter den Schuhen knirrscht. Es überkommt einen vielleicht das altbekannte Gefühl, sich sprichwörtlich wie ein kleines Kind über den Schnee zu freuen.
Wer sportlich ist, wünscht sich sofort ins nächste Skigebiet, um den frischen Powder auszunützen. Und der Genussfahrer freut sich geduldig auf das nächste sonnige Wochenende und die idealen Bedingungen. Um die Schneehöhen braucht sich diesen Winter nun wirklich niemand Gedanken machen.
Spätestens das Auto, das nicht anspringen will, oder der heranfahrende Bus, der den Schneematsch in hohem Bogen auf die an der Haltestelle stehenden Menschen verteilt, holt uns wieder in die Realität zurück. Ja, der morgendliche Weg zur Arbeit durch die weiße Landschaft ist ein Kampf und kann richtig nerven, er ist aber auch gleichzeitig aufregend und schön.
Das schneegeprüfte Tiscover Team kann ein Lied davon singen
Schneereiche Grüße aus Innsbruck!
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24. Januar 2012 







Wer über den Schnee meckert, ist selber schuld! Im Winter gibt es nun mal Schnee, wäre ja auch schlimm, wenn nicht. Schließlich war es zum Jahreswechsel vielerorts viel zu mild – das ist für mich nicht normal! Wenn es jetzt knackig kalt ist und dafür aber auch die Sonne scheint – ein Grund mehr für gute Laune – denn die klare Luft ist allemal besser, als die drückende Hitze, die wir oft im Sommer haben. Die weiße Pracht ist mir da viel lieber. Einfach warm anziehen und raus….
Herzl. Grüße Helmut aus Hamburg